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Nach der Krise = vor der Krise

Im Wesentlichen sind zwei Szenarien nach der Corona-Krise plausibel:
Wir (im Salzkammergut, in OÖ, in Österreich, in der EU, alle Menschen) gehen ernsthaft die zahlreichen anderen Krisen an;
ODER wir (s.o.) machen dort weiter, wo wir vor der Corona-Krise standen.
Etwas detaillierter …

  1. Alle BürgerInnen und PolitikerInnen erkennen, dass eine andere Welt möglich ist; dass es in der Gestaltung unseres Miteinander immer Alternativen gibt; dass ein ressourcenschonendes, die Mitwelt achtendes und klimafreundliches Leben ohne Hektik, Shopping und erdrückenden motorisierten Individualverkehr viel angenehmer ist. Wir beschließen solidarisch und vorausschauend, uns auf die wahren menschlichen Bedürfnisse zu konzentrieren: reine Luft, sauberes Wasser, gesundes Essen, zweckmäßige Bekleidung, ausreichend Wohnraum, liebevolles Miteinander, Kunst und Kultur, soziale Ausgeglichenheit.
    UND WIR SETZEN DAS ALLES BEHERZT UM,
    im Kleinen wie auch im Großen.
  2. Wir klopfen uns gegenseitig auf die Schultern und gratulieren einander: „Krise bravourös gemeistert“. Jetzt kann es ja weitergehen wie bisher; vielleicht ein bisschen flotter, weil wir doch einige Monate verloren haben.

Welches Szenario ist wahrscheinlicher? Wie können wir SolidarpartnerInnen dazu beitragen, dass eher das erste Szenario Realität wird? …?

Die Diskussion ist eröffnet. Schreib mir einfach, was du dazu denkst. Ich werde es veröffentlichen.

Mit solidarischen Grüßen
Herbert
herbert-wegscheider@aon.at

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