SOLAWI

Solidarische Landwirtschaft (SOLAWI) ist eine Form der Vertragslandwirtschaft, bei der eine Gruppe von Verbrauchern auf lokaler Ebene mit einem oder mehreren Partner-Landwirten kooperiert.

Der landwirtschaftliche Betrieb – nicht das einzelne Lebensmittel – wird finanziert. Mehrere private Haushalte tragen die Kosten des Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten. Damit wird der Bauer entlastet: Er bekommt ein regelmäßiges Einkommen, wird von Buchhaltung entlastet, weiß, dass seine AbnehmerInnen seine Produkte schätzen und muss das Produktionsrisiko nicht alleine tragen. Allein Direktvermarktung sichert dem biologisch arbeitenden Bauern einen angemessenen Ertrag. Daran sind tausende Kleinlandwirtschaften in den vergangenen Jahren gescheitert – allein in Oberösterreich haben in den letzten 30 Jahren 22.000 landwirtschaftliche Betriebe aufgegeben.

Die SOLAWI demeterGUT Adam ist derzeit noch auf Kaufbasis organisiert: Solidarmitglieder bezahlen monatlich den fixen Beitrag (Single 50 €, Familie 100 €, Abweichendes ist mit dem Vorstand zu vereinbaren) und erhalten auf dem Markt (oder nach Bestellung im Lagerraum) Gemüse nach eigener Wahl im entsprechenden Gegenwert. Das wird einmal mehr und einmal weniger sein – über’s Jahr sollte es sich ausgehen.